Unser Handwerker des Monats, Pierre Schreckert aus Naumburg-Altenstädt, erwähnte im Interview bereits seine eigene Solarthermie-Anlage. Hier stellen wir euch das neue Haus des Solarteurs ausführlich vor – als unser „Projekt des Monats“!

Wenn ein Solarteur ein neues Haus braucht …

… dann kann man sich, zumindest im Falle unseres Handwerkers des Monats Pierre Schreckert, sicher sein, dass beim neuen Haus Energieeffizienz realisiert wird. Für seinen Neubau wünschte sich Schreckert ein Haus aus Holz. Das Holzhaus sollte Außenwände aus massiven Holzbohlen haben und mit einer Dämmung aus Holzweichfasern wärmegedämmt werden. Der Bauherr Schreckert legte großen Wert darauf, dass so weit wie möglich ökologische Baustoffe verwendet wurden. „Unsere Vorstellungen konnten in Kooperation mit unserem Holzhausbauer in eine entsprechende Architektur umgesetzt werden“, sagt Pierre Schreckert. Die Wohnfläche des Schreckertschen Hauses beträgt 192 Quadratmeter, das Bedarfsprofil ist auf einen Haushalt mit zwei Personen zugeschnitten.

Und zum Wärmekonzept seines Neubaus führt er aus: „Beim Energie- und Wärmekonzept bedeuteten zwei Schlagworte uns sehr viel:

  • hohe Autarkie
  • und Erneuerbare Energie.“

Das regenerative Heizkonzept umfasst heute:

  • eine Solarthermie-Anlage
  • einen Holzpellets-Heizkessel
  • sowie Flächenheizungen (Fußboden- und Wandheizung).

Darüber hinaus gibt‘s im neuen Haus eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Wärmerückgewinnung (WRG).

30 Quadratmeter Solarthermie-Kollektoren sorgen im Schreckertschen Haus für warmes Wasser und warme Räume. Foto: Pierre Schreckert

Wenn ein Solarteur Heizwärme braucht …

… dann kann man sich, zumindest im Falle des Paradigma-Partners Pierre Schreckert, sicher sein, dass die Sonne als Wärmelieferant genutzt wird. Und, dass die Solarthermie-Anlage auch in Kooperation mit dem Partner-Hersteller geschieht. „Ich habe die AQUA-PLASMA-Kollektoranlage mit Paradigma dimensioniert. Das ist für mich das beste System am Markt. Ziel war eine Anlage, die einen hohen Deckungsanteil erbringt und die Kriterien der Innovationsförderung des BAFA erfüllt. Daraus wurden sechs AQUA PLASMA -Kollektoren mit einer Bruttokollektorfläche von 30 Quadratmetern (m²), die an einen 2.000-Liter-Schichten-Pufferspeicher mit Frischwassermodul angeschlossen sind“, erzählt Pierre Schreckert über seine Anlage.

Wenn ein Solarteur einen weiteren Wärmeerzeuger braucht …

… dann kann man sich, zumindest im Falle des Holzhaus-Bauherrn Pierre Schreckert, sicher sein, dass er als Zusatzheizung eine Holzpellets-Heizung ins Haus holt, immerhin gilt landläufig, dass Holz gespeicherte Sonnenenergie ist. „Als Heizung haben wir uns dann auch noch ganz ökologisch für einen Holzpelletkessel entschieden“, erklärt der Handwerker weiter.  Somit ist der Wärmeanteil komplett erneuerbar realisiert.

Die Heizungssteuerung beziehungsweise -überwachung übernimmt eine Heizzentrale.

Um die Solarthermie-Kollektoren herum sind die Solarmodule der Photovoltaik-Anlage platziert. Foto: Pierre Schreckert

Wenn ein Solarteur Strom braucht …

… dann kann man sich, zumindest im Falle unseres Handwerkers des Monats Pierre Schreckert, sicher sein, dass neben der Solarwärme auch Solarstrom verbraucht werden soll. „Für den zweiten Energiesektor Strom haben wir uns zudem eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher eingebaut und auch dort unser Credo erneuerbar und Autarkie erfüllt“, sagt Pierre Schreckert.

Sie möchten auch Handwerker des Monats werden?

Wenn Sie wie Pierre Schreckert glühender Kämpfer für die Wärmewende und noch dazu Paradigma-Partner sind, schreiben Sie uns bitte eine kurze E-Mail an: d.brumme@nullparadigma.de – Schildern Sie darin in ein paar Sätzen, was Sie antreibt und warum sie so gerne Solaranlagen bauen. Bitte schreiben Sie auch Ihre zwei Lieblingsprojekte dazu. Wir schauen uns das gemeinsam mit dem Gebietsmanager an und melden uns.

Fotos. Pierre Schreckert, Schreckert GmbH