Achtung! Dies ist eine wichtige Nachricht an alle Österreicher und Österreicherinnen. Wenn Sie das lesen und nicht aus Österreich sind, dann unbedingt an den Ösi Ihres Vertrauens weiterleiten ;-). Danke!

Da wir nicht immer nur schreiben,  sondern auch etwas bewegen wollen, haben wir mit Paradigma Österreich spontan und aus aktuellem Anlass eine ganz besondere Challenge entwickelt (Keine Angst, dies wird jetzt nicht die Hundertste Abwandlung der IceBucketChallenge). Aber die Aufgabe ist fast so herausfordernd wie die oben erwähnte Challenge.

Worum geht’s? Sonnenhausförderung läuft am 25. September ab

Wie ihr wisst, hat die österreichische Regierung im April eine eigene Förderung für Sonnenhäuser ausgerufen. Die Frist für die Einreichung endet aber schon am 25. September 2014. Wir haben hier über den 12.000,- Jackpot berichtet. In Kurzforum hier nochmal die Förderung:

 

Für Ein- und Zweifamilienhäuser, die ihren Wärmebedarf mit mindestens 70% aus Solarthermie decken (Solarer Deckungsgrad= 70%), gibt es 12.000,- Förderung und 15.000,- falls man auch am Begleitforschungsprogamm teilnimmt. BESONDERS WICHTIG: Das gibt nicht nur für den Neubau sondern auch für Bestandsgebäude und Sanierungen.

 

Anmeldungen bisher eher verhalten – Lasst uns das nutzen und die schnellste Planungsphase ever einleiten!

Da das Programm erstmals erscheint, die Frist sehr kurz ist und auch das Thema in der Bevölkerung noch nicht wirklich angekommen zu sein scheint, ist eine großartige Anmeldeflut bisher ausgeblieben was zwar nicht weiter schlimm ist, aber meinen Ehrgeiz geweckt hat. Es kann doch nicht sein, dass es hier ein tolles Programm gibt, aber zu wenige davon wissen. Das möchten wir nun ändern. Was wäre, wenn wir diesen Umstand nutzen um ein paar Österreichern ihren lang gehegten, aber aufgrund von Zeitnot oder Trägheit unerfüllten Traum vom Sonnenhaus zu ermöglichen? Na interessiert? Wir können das schaffen.

Wir suchen die 5 schnellstentschlossensten Sonnenhausbauer Österreichs, die ihre Heizungsrechnung um 70% reduzieren wollen.

Wir halten fest. Die Frist für die Einreichung läuft noch einen Monat. Wir haben hier schon öfter gelernt, dass Angebot einholen und Heizungsplanung ein furchtbar mühsames Unterfangen ist und man am Ende ohnehin nicht weiß, was man machen soll. Für fünf Schnellentschlossene soll dieses Leiden ein Ende haben und sie sollen in einem Monat mit einer fixfertigen Planung dastehen und die Chance auf viele Tausend Euro Zuschuss bekommen.

Wir suchen fünf Häuslbauer aber VOR ALLEM HAUSBESITZER, die ihr Haus zu einem Sonnenhaus machen, von mindestens 70% ihrer Heizungsrechnung Abschied nehmen wollen und in wenigen Wochen ein fertige Planung inkl. Förderantrag machen wollen. 

sonnenhaus-röhrenkollektor

Die Kollektoren können entweder auf dem Dach oder auf der Fassade installiert werden. Steile Aufständerung ist für den Ertrag im Winter wichtig.

Vor allem Bestandsobjekte interessant – Neubau kann ja jeder!

Besonders interessant fände ich es zu beweisen, dass es auch möglich ist, auch Bestandsobjekte zu Sonnenhäusern zu machen. Wir wissen ja bereits, dass es im Neubau da viele Lösungsmöglichkeiten gibt. Im Altbestand sieht es aufgrund feststehender Platzverhälntisse jedoch schon etwas anders aus und die Optionen reduzieren sich. Mindestens die Hälfte der ausgewählten fünf, sollten daher bereits bestehende Objekte sein.

 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Schnell sein!

Sie fühlen sich angesprochen und haben schon lange überlegt etwas im Heizungskeller zu verändern, weil die Ölpreise die letzten Jahre ins Unermessliche gestiegen sind? Oder möchten einfach unabhängiger von russischem Gas werden? Dann unbedingt melden. Die bestehende Heizung kann unter Umständen sogar bestehen bleiben und die Planung zu machen verpflichtet in diesem Fall zu gar nichts. Die ersten fünf, die sich unter office(at) ecoquent-positions melden und qualifiziert sind, bekommen eine Gratis Planung, die sonst Monate dauern könnte. Also nichts wie melden, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
Neubau:
  • Dachfläche 15 m2 (Da hat dann auch noch eine PV-Anlage Platz ;-))
  • HWB: ca. 40kWh/m2
  • Platz für Pufferspeicher von 2000 l
  • 150 m2 Wohnfläche
Altbau:
Hier sind Standardwerte schwer zu definieren. Falls sie darüber nachdenken, dann unbedingt ein kurzes Mail und wir organisieren ein erstes Beratungsgespräch, da in diesem Fall doch andere Regeln herrschen und es nicht immer möglich ist das umzusetzen.
Grundregel wäre: Mindestens 25 m2 Dachfläche sollten verfügbar sein
Ein mögliches Beispiel könnte so aussehen:
  • Dachfläche ca. 25 m2
  • HWB: 100 kWh/m2
  • 150 m2 Wohnfläche
Zweifamilienhaus:
Fände ich superspannend, da gibt es glaub ich noch wenige Referenzen, also falls Sie ein Zweifamilienhaus haben und mit der Idee liebäugeln, unbedingt melden.

 

Wie ist die Vorgehensweise?

  1. Das wichtigste ist, dass Sie sich so schnell wie möglich mit Namen, Telefonnummer und Ort unter office@ecoquent-positions melden (Betreff: Sonnenhauschallenge, Telefonnummer+ Ort reichen fürs erste).
  2. Danach wird Sie jemand von Paradigma Österreich anrufen, um zu klären, ob Sie für die Förderung in Frage kommen.
  3. Fällt das erste Gespräch positiv aus, kommt der Planer nach Hause und erstellt kostenlos die Gesamtplanung und den Förderantrag.
  4. Im Beratungsgespräch mit dem Klimafonds wird überprüft ob die 70% solarer Deckungsgrad wirklich möglich sind.
  5. Der Antrag wird eingereicht und in nur einem Monat haben Sie mehr erledigt also so manche in einem ganzen Jahr.

So schnell kommen Sie nie wieder zu einer Gratis-Sonnenhausplanung

Also, falls sie je mit einer größeren Solarthermieanlage geliebäugelt haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Falls Sie jemanden kennen, der schon lange über die Erneuerung seines Heizsystems nachdenkt, dann sofort weiterleiten. Er wird Ihnen ewig dankbar sein.

Am 25. September ist’s zu spät

Wir werden euch nun auch jede Woche bis zum Ender der Deadline am 25. September über die Sonnenhauschallenge auf dem Laufenden halten, und Interviews so wie live Bericht erstatten.

Also, nix wie melden und verteilen!

Titelbild: (c) Jürgen Groll – Hofer Solar, Bild: (c) Armin Staudigl